EVP für das Klassenlehrperson-Prinzip |
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Unsere Volksschulen
sind ein Ort, an dem jungen Menschen nicht nur grundlegende Kenntnisse und
Fertigkeiten vermittelt werden sollen, sondern auch christliche,
humanistische und demokratische Wertvorstellungen. In ihrer politischen
Arbeit wird die EVP ihr Augenmerk daher immer wieder auf die Entwicklungen
im Bildungsbereich richten. An unseren Schulen ist
zurzeit noch vieles im Fluss, geht es doch darum, das neue
Volksschulgesetz innerhalb des vorgegebenen gesetzlichen Rahmens und
unserer örtlichen Gegebenheiten umzusetzen. Einzelne Forderungen, zum
Beispiel das Anbieten von Aufgabenhilfe und eines Mittagstisches, sind in
unserer Gemeinde bereits seit Jahren verwirklicht. Ein heikler Punkt im
Vernehmlassungsentwurf zur Volksschulverordnung ist die Festlegung der
minimalen Anzahl Wochenstunden, die der Klassenlehrer in seiner Klasse zu
erteilen hat. Die möglichst weitgehende Anwesenheit einer
verantwortlichen Klassenlehrperson ist Voraussetzung für eine klare Führung,
unter der sich stabile Verhältnisse, eine funktionierende Zusammenarbeit
und emotionale Bindungen entwickeln können. Die EVP fordert daher, dass
das Klassenlehrpersonprinzip nicht ausgehöhlt wird und unsere Lehrkräfte
weiterhin die Mehrheit der Lektionen selbst erteilen. Lehrer und Lehrerin
als wichtige Bezugsperson in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
müssen Kontinuität gewähren. Deshalb ist auch darauf zu achten, dass
innerhalb der Unter-, Mittel- und Oberstufe möglichst wenige
Lehrerwechsel erfolgen. |
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